Patientenservice - Hämophilie Bei den meisten Hämophilien handelt es sich um genetisch bedingte Blutungserkrankungen, bei denen ein Gerinnungsfaktor des plasmatischen Gerinnungssystems durch eine Gen- mutation verändert wurde. Die prominentesten Vertreter diese Krankheitsgruppe sind die Hämophilien A und B, die durch Veränderungen der Faktoren VIII bzw. IX zustande kommen. Patienten mit gravierenden Genmutationen sind von schwerwiegenden Blutungs- komplikationen betroffen, die sehr häufig die Gelenke betreffen und bei nicht adäquater Behandlung zu Gelenkschäden und somit Bewegungseinschränkungen führen. Vor Entwicklung geeigneter Behandlungsmöglichkeiten erreichten die Patienten mit schweren Verlaufsformen selten das Erwachsenenalter. Heute gibt es in Ländern mit einer guten Gesundheitsversorgung adäquate Behandlungsmöglichkeiten, die Patienten mit Hämophilie ein (fast) normales Leben ermöglichen.     Selbsthilfegruppen:   Deutsche Hämophiliegesellschaft (DHG), Hamburg   Interessengemeinschaft Hämophilier (IGH), Bonn   World Federation of Hemophilia (WFH), Montreal (Kanada)      
Weitere Informationen: Geschichte der Hämophilie Vererbung der Hämophilie Häufigkeit und Schweregrade
der Hämophilie
Behandlung der Hämophilie